
Wie präsent sind Professorinnen und Professoren eigentlich online? Und wie gezielt nutzen sie Plattformen wie LinkedIn oder ResearchGate zur Sichtbarmachung ihrer Forschung?
Im Rahmen meines Workshops an der OTH Regensburg am 4. Dezember 2025 haben wir genau das diskutiert. Für die meisten Teilnehmenden stand Vernetzung an oberster Stelle, dicht gefolgt vom Ziel, die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Gepostet wird überwiegend zu Forschungsprojekten und Publikationen – jedoch oft unregelmäßig oder mit Unsicherheit, was die „richtige Tonalität“ betrifft.
Der Fokus lag auf der strategischen Nutzung von Social Media zur Steigerung der Sichtbarkeit und des akademischen Impacts, wobei insbesondere die Optimierung der Profile auf LinkedIn und ResearchGate detailliert behandelt wird. Dazu stellte ich ein vier Säulen umfassendes Content-Strategie-Modell vor, das auf Forschung, Lehre, Hochschulprojekte und persönlicher Haltung basiert. Des Weiteren diskutierten wir praktische Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung bei der Content-Erstellung und beim Recruiting neuer Mitarbeiter*innen. Abschließend wurden wichtige rechtliche Aspekte wie Urheberrecht beim Teilen von Publikationen und Best Practices im Umgang mit Datenschutz und persönlichen Profilen beleuchtet.
Ob Recruiting, Projektkommunikation oder Forschungsimpact – mit einer klaren Social-Media-Strategie lassen sich wissenschaftliche Profile deutlich schärfen. Wichtig dabei: Qualität vor Quantität – und auf keinen Fall auf reflektierte Nutzung von KI verzichten.
Ein kurzes Video von ca. sechs Minuten zum Workshop ließ ich mir mit notebooklm.google.com erstellen, das – wie ich finde – den Inhalt sehr gut wiedergibt, allerdings auch einige Limitierungen des Tools zeigt, z. B. typografische Fehler. Wer sich das Video ansieht, sollte es also als Dokumentation des Workshops als auch als Dokumentation der Stärken und Schwächen von NotebookLM betrachten.
Hier finden Sie übrigens weitere Informationen zu meinen Workshop-Angeboten.
